Philosophie

It’s not about the size of the dog in a fight. It’s about the size of the fight in a dog. (Mark Twain)

Seit Jahrzehnten löst ein Selbstverteidigungstrend den nächsten ab: Jiu-Jiutsu, Wing Tsung oder das jetzige Krav Maga, das auf Grund der aktuellen Nachfrage immer mehr „Instruktoren-an-zwei-Wochenenden“ produziert. Sind Gürtelprüfungen in effektiver Selbstverteidigung, wie von manchen Krav Maga Verbänden praktiziert, realistisch oder nur eine Möglichkeit, Einnahmen zu generieren? Möchte ich bei einem Trainer, der eine Wochenendausbildung gemacht hat, realistische Selbstverteidigung lernen?

Über Sinn, Qualität und Inhalt muss sich jeder und jede auf der Suche nach einem effektiven System und einem guten Training selber Gedanken machen.

Wichtig für uns an einem System oder auch nur einer neuen Technik ist: Funktioniert es unter Stress und realistischen Bedingungen oder funktioniert es nicht? Ist es leicht erlernbar oder technisch zu kompliziert? Nach diesem Prinzip sind wir selber immer auf der Suche nach besseren Lösungen, die wir in unser Selbstverteidigungssystem integrieren. Wir bilden uns ständig weiter und trainieren unter anderem in Israel bei verschiedensten Trainern und Entwicklern unterschiedlicher (Krav Maga)-Systeme, anhand deren Lösungen wir unser eigenes Training  immer wieder auf den Prüfstand der Effektivität und Funktionalität unter Stress stellen. Was nützt die Illusion von Selbstverteidigung, die der rohen Gewalt einer realen Situation nicht standhält and eine trügerische Sicherheit verleiht.

Es gibt viele Techniken aus anderen Systemen, die funktionieren. Keine Frage. Idans System „KALAH“ (das er früher „True Krav Maga“ nannte) hat uns überzeugt, weil es mit Gewaltsituationen noch kompromissloser umgeht und die Übenden noch realistischer an solche Situationen heranführt. Darüber hinaus sind die Techniken sehr reduziert und haben die Kontrolle des Angreifers als Ziel. Die Mehrzahl der Techniken, unter anderem aus dem regulären Krav Maga Curriculum, haben sich für uns unter Stress als nicht effektiv herausgestellt, was in einer realen Situation fatale Folgen hat. Hier wird nahezu ausschließlich ein isolierter Angriff, zumeist noch partnerschaftlich, trainiert und erfolgreich gelöst. Eine trügerische und falsche Sicherheit für den Verteidiger und im schlimmsten Fall in der Realität lebensgefährlich.

Trainer oder Instruktoren haben in unseren Augen eine Verantwortung  – zu uns kommen Menschen ohne Vorerfahrung, Zivilisten, die sich im Ernstfall verteidigen können wollen. Wir haben die Aufgabe, ihnen zu zeigen wie sie dies schaffen können – psychisch und physisch – und wir zeigen ihnen nicht, was gut und cool aussieht, in der Realität nicht funktioniert.

KALAH™ ist deshalb frei von Ego, kommerziellen Interessen und lässt niemanden in einer „rosa Blase der Selbstverteidigung“.

Namen sind Schall und Rauch –  das KALAH™ System ist für uns das einzige System, hinter dem wir voll stehen und welches Zivilisten effektive Lösungen für Gewaltsituationen an die Hand gibt – und diese auch unter realistischen Bedingungen trainiert.

Let me tell you something you already know. The world ain’t all sunshine and rainbows. It’s a very mean and nasty place, and I don’t care how tough you are, it will beat you to your knees and keep you there permanently if you let it. You, me, or nobody is gonna hit as hard as life. But it ain’t about how hard you hit. It’s about how hard you can get hit and keep moving forward; how much you can take and keep moving forward. That’s how surviving is done! (Rocky Balboa)